
Die veterinär Akupunktur
In der Akupunktur werden spezielle Punkte entlang der 12 Hauptmeridiane und Nebenleitbahnen, nach einer umfassenden Diagnosestellung mit Akupunkturnadeln stimuliert. Diese tragen dazu bei, die Energie (Qi) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Wo kann Akupunktur helfen?
Grundsätzlich in der Schmerztherapie. Sie hat durchaus ihre klassischen Einsatzgebiete bei Störungen im Bewegungsapparat:
Aber auch andere Indikationen und Erkrankungen, können erfolgreich unterstützt und Behandelt werden:
Kein „Humbug“ an den man „fest glauben muss“, denn westliche Mediziner haben herausgefunden, dass an fast allen Punkten, die von den Chinesen vor tausenden von Jahren erprobt wurden, Nerven- und Blutgefäßbündel liegen. Es konnte gezeigt werden, das die Akupunktur Nervensignale verändert, die Ausschüttung von Botenstoffen im Körper begünstigen und die Durchblutung anregen.
Kontraindikationen – Wann sollte keine Akupunktur angewendet werden:
Ablauf einer Behandlung
Wie bereits erwähnt, wird eine umfassende Diagnose ihres Tieres erstellt. Jedes noch so kleine Detail, kann bedeutsam sein. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass alle Therapeuten ihres Tieres an einem Strang ziehen. Jegliche Befunde und Hinweise ihres Tierarztes, Schmied, Physio- oder Osteophaten werden in die Diagnosestellung mit einbezogen. Allerdings sind sie als Besitzer bei der Anamnese die wichtigste Person, denn sie kennen ihren vierbeinigen Liebling am besten.
Ablauf:
Nach der Diagnose wähle ich die geeigneten Akupunkturpunkte aus. Die Akupunktur an sich, ist für Tiere nicht schmerzhaft. Sollte ihrem Tier das setzen einer Nadel unangenehm sein oder Stress verursachen, so kann ich auf die Laser-Akupunktur zurückgreifen. Oft ist die Akupunktur mit Low Level Lasern, bei ihrem Hundefreund die stressfreiere alternative.
In den meisten Fällen, kann man zuschauen, wie sich ihr Vierbeiner entspannt und in sich hineinhorcht.
Die meisten Krankheitsbilder erfordern mehrere oder gar kontinuierliche Behandlungen. Je länger ein Zustand besteht, desto regelmäßiger muss behandelt werden (6-8 Wochenrhythmus). Die Erstuntersuchung und Diagnosestellung (ca. 1,5 Std.) ist am zeitintensivsten, so dass Folgebehandlungen in der Regel kostengünstiger werden.
Sollte unser Termin und persönliches Kennenlernen noch eine Weile dauern, schicke ich ihnen gerne vorab einen Fragebogen zur Diagnose zu. Sie als Besitzer können über die ein oder andere ungewöhnlich scheinende Frage in Ruhe nachdenken und ich als Therapeut die Zeit nutzen, um mir im Vorfeld Gedanken über den Fall ihres tierischen Gefährten zu machen.